Bildimpressionen aus dem Schutzengelprojekt
RHS_Neuenkirchen_Voerden_12_06_2009 35 DSSDS_20_3_2010 39 Bilder von der ffn-Schutzengelparty in Vechta 50 Thomasmartk_2010 36

Deutlich weniger getötete Fahranfänger im Pkw E-Mail
unfall2008.jpgDie aktuelle Verkehrsunfallstatistik für 2008 stellte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, am 08. Juli 2009 in Berlin vor. Mit einem Tiefststand seit 1950 und einem besonders starken Rückgang bei den getöteten 18 bis 20-jährigen fällt die Bilanz recht positiv aus. Dennoch sterben in Deutschland pro Tag 12 Menschen, alle 10 Stunden ein 18 bis 24-jähriger im Straßenverkehr.


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2008 mit insgesamt 4 477 Verkehrstoten so wenige Menschen wie noch nie seit 1950 in einem Jahr auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten um 472 Personen oder 9,5% ab. Zugleich sind es nur noch etwa ein Fünftel der Anzahl der Verkehrstoten, die im bisher schwärzesten Jahr der Unfallstatistik 1970 zu beklagen waren, als 21 332 Menschen auf Deutschlands Straßen starben.

[...]Von allen Altersgruppen haben junge Erwachsene im Alter von 18 bis unter 25 Jahren noch immer das höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr. Obwohl 2008 das achte Jahr in Folge weniger junge Männer und Frauen im Straßenverkehr ums Leben kamen als jeweils im Jahr zuvor, war jeder fünfte Getötete und Verletzte in dieser Altersgruppe. Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil von 8,3% hatten junge Erwachsene somit ein sehr viel höheres Risiko im Straßenverkehr zu sterben.
Im Vergleich zu 2007 ist die Zahl der getöteten 18- bis 24-Jährigen in Deutschland um 8,7% auf 887 Personen gesunken. Vor allem in Personenkraftwagen kamen wesentlich weniger junge Menschen zu Tode: Die Zahl der tödlich verletzten 18- bis 24-jährigen Pkw-Insassen nahm um 14% oder 104 Personen ab. Ein Großteil dieses Rückgangs ist auf die Altersklasse der 18- bis 20-Jährigen zurückzuführen. Hier wurden 67 weniger getötete Pkw-Fahrer (– 21%) und 17 weniger getötete Mitfahrer im Personenkraftwagen (– 15%) als im Vorjahr gezählt.

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