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Nicht nur bei zugeschneiter Fahrbahn machen sich Winterreifen bemerkbar. Schon bei Temperaturen unter 7° Celsius haben Winterreifen aufgrund eines weicheren Materials den besseren Grip - auch auf trockenen oder nassen Straßen. Wer bald umrüstet spart sich lange Wartezeiten in der Werkstatt und das Risiko von glatten Fahrbahnen mit seinen Somemrreifen überrascht zu werden.
Im Vergleich von Sommer- und Winterreifen auf einer nassen Fahrbahn zeigt sich ....
...daß bei einer
Fahrbahntemperatur über +7 °C die Sommerreifen für einen kürzeren
Bremsweg sorgen. Unter +7 °C sieht die Sache ganz anders aus. Der Bremsweg mit
Sommerreifen beträgt 70,5 m, jedoch mit Winterreifen nur 65,8 m.
Bei einer Bremsung auf Schnee zeigt sich der Unterschied noch
deutlicher. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h beträgt der Bremsweg
mit Winterreifen 35 m. Der Autolenker mit Sommerreifen kommt hingegen
erst in 43 m zum Stehen. Das heißt, der Bremsweg ist um 8 m oder über
22 % länger!
Saison für Winterreifen ist immer von O bis O - von
Oktober bis Ostern. Denn schon im Oktober können Nachtfröste
auftreten, eine Gefahr bei morgendlichen Fahrten mit Sommerreifen. Da
nicht jeder Händler die passenden Fabrikate am Lager hat, sollte man
jetzt schon Winterreifen bestellen, rät die Zeitschrift
AUTOStraßenverkehr. Das gilt auch, wenn der Fahrer noch alte
M+S-Reifen hat, die aber weniger als vier Millimeter Profil
aufweisen.
Winterreifen sind in Deutschland nicht generell vorgeschrieben,
wohl aber eine der Witterung angepasste Ausrüstung. Vollwertige
Winterreifen erkennt man unter anderem am Schneeflockensymbol auf der
Flanke. Wichtig: Wer Schneeketten benutzt, etwa im Skiurlaub, sollte
auf extra breite Reifen verzichten - viele könnten sich mit Ketten im
Radkasten nicht mehr drehen.
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