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Timo Glock und Oliver Bokern im Überschlagssimulator

Lohne – Der eine fährt so gut Auto, dass er es zum Beruf gemacht hat, der andere lässt es lieber bleiben, weil andere es besser können: BMW-Sauber-Testpilot Timo Glock aus Dinklage und der aus Hoheging stammende Schauspieler Oliver Bokern —–bekannt aus der Telenovela „Verliebt in Berlin“ – haben gestern an einem Fahrsicherheitstraining bei der Verkehrswacht Vechta im Motorpark Lohne teilgenommen.
Bokern und Glock unterstützen neben Model Lena Gercke, die aus beruflichen Gründen kurzfristig nach Paris reisen musste, das „Schutzengel“-Projekt in den Kreisen Cloppenburg und Vechta. „Ich finde das Projekt hervorragend. Als ich noch hier gelebt habe, musste ich ständig in der Zeitung lesen, wer wieder vor den Baum gefahren war“, sagte der „bekennende Nichtfahrer“ Bokern. Und Formel-1-Profi Timo Glock betonte: „Ich weiß aus meiner Erfahrung als Rennfahrer, was alles beim Autofahren passieren kann. Ich will bei diesem Projekt helfen, wo ich kann.“
Rund 6300 junge Männer und Frauen zwischen 16 und 24 Jahren haben bislang den Schutzengel-Ausweis bekommen. Sie werden in diesem Jahr befähigt, einzugreifen, wenn jemand sich mit Alkohol ans Steuer setzen will oder zu schnell fährt.
„Wir wollen nicht, dass die jungen Leute über die Disko-Parkplätze gehen und Schlüssel einsammeln. Ziel ist es, dass sie in ihrem eigenen Umfeld für mehr Sicherheit sorgen“, sagte Achim Wach von der Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta.
Dazu, so ergänzte Nicole Fischer vom Vechtaer Jugendamt, sei es nötig, dass die Jugendlichen, vor allem junge Frauen, eine umfassende Ausbildung bekommen. Außerdem haben sich bislang 100 Geschäfte und Einrichtungen bereit erklärt, den Schutzengeln Rabatte zu gewähren. „Das reicht von Kauf von Klamotten bis zum Schwimmbad“, sagte Fischer.
Ein Renner für die angehenden Schutzengel wird das Fahrsicherheitstraining sein. 600 Plätze sind für das Projekt gebucht. Die Teilnehmer erhalten eine theoretische Schulung und bekommen ein praktisches Training, das von der Sitzhaltung über Schleudern bis zum Bremsen reicht
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(Artikel von Heinrich Kaiser, erschienen am 26.02. in der Münsterländischen Tageszeitung und der Oldenburgischen Volkszeitung)

 


 
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