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Bildimpressionen aus dem Schutzengelprojekt |
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"Andy" beugt Nachunfällen vor |
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Bei
30 Prozent aller Unfälle mit Autos, die auf dem Dach oder der Seite
landen, und bei denen niemand verletzt wurde, kommt es zu so genannten
Nachunfällen beim Verlassen des verunglückten Pkw – oft mit
verheerendem Ausgang. Mit dem neuen Rettungssimulator der Verkehrswacht
Vechta trainiert ihr, wie ihr auch einen Unfall mit Autoüberschlag
glimpflich übersteht.
Liegt das Fahrzeug auf dem Dach, sind die Insassen durch die Situation
meist überfordert, orientierungslos und stehen hilflos unter Schock.
Das gesamtes Körpergewicht drückt in den Gurt. Dampfendes Kühlwasser
tritt aus. In dieser Lage sich aus dem Pkw zu retten, erfordert
planmäßiges und sinnvolles Handeln und Nervenstärke, ehe einem so viel
Blut in den Kopf gestiegen ist, dass man ohnmächtig wird. Auch beim
Abschnallen können im Bereich der Halswirbelsäule schlimme Verletzungen
herbeigeführt werden.
Der Rettungssimulator sensibilisiert für Situationen, in denen
Schock und Panik zu übereilten und falschen Handlungen führen. Nutzer
trainieren bewährte Rettungsschritte, zu denen jeder – unabhängig von
Geschlecht und Körperkraft – in der Lage ist. Der Teilnehmer erlebt
selbst, wie aus der Überkopflage ein sicherer Ausstieg aus einem
verunfallten Fahrzeug möglich ist. Gleichzeitig merkt der Fahrer oder
die Fahrerin, wie lebenswichtig der Anschnallgurt ist. Es werden
Verhaltensmuster der Ersthilfe bei solchen Unfällen gezeigt. Wie
befreie ich Unfallopfer aus einem auf dem Dach liegenden Fahrzeug? Wie
befreie ich mich selber z.B. bei verklemmten Türen oder beschädigtem
Gurtschloss?
Bei dem Rettungssimulator handelt es sich um einen Mercedes der
aktuellen A-Klasse, welche von Mercedes-Benz zur Verfügung gestellt
wurde. Die Realisierung wurde vom Mercedes-Benz Autohaus Meyer aktiv
unterstützt und somit erst ermöglicht. Aufgrund der ständigen
Unterstützung durch das Autohaus Meyer bei der
Verkehrssicherheitsarbeit im Landkreis Vechta wurde der
Überschlagsimulator nach einem der Firmeninhaber (Andreas Meyer) „Andy“
benannt. Das Fahrzeug kann mit Hilfe eines Drehstrommotors und eines um
360 Grad drehbaren Gestells in verschiedene Positionen gebracht werden.
Der Simulator wurde durch die Kreishandwerkerschaft Vechta geplant und
hergestellt. "Andy" kann auch gemietet werden und kostet inkl. Trainer
400 EUR am Tag (zzg. 30 ct. Kilometergeld für den Transport). Infos
dazu gibt es bei der Verkehrswacht Vechta (04441/943159).
Mehr Infos zu "Andy" gibt es im OV-Artikel Prototyp in Sachen Gemeinschaftsarbeit und Bau vom 15. Februar im Pressearchiv
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